Prolog
veröffentlicht am , zuletzt aktualisiert am , geschrieben von q. Thai „RPGReki“ Chung, geprüfft mit LanguageTool. Wie immer, großen Dank alle Sponsoren für die Unterstützung.Woran denkt ihr, wenn man euch nach dem perfekten Sommerurlaub fragt? Während viele an Feiern bis zum Umfallen denken, bevorzuge ich Entspannung am Strand.
Endlich ertönt der Gong. Sofort packen alle im Klassenzimmer ihre Sachen. Ich seufze und entlasse die Klasse: „Schöne Sommerferien!“ Gut, als Schüler war ich damals genauso. Nicht, dass sich jetzt was wirklich geändert hat: Ich versuche, das Gebäude so schnell wie möglich zu verlassen. Langsam bahne ich mir mit meiner Tasche einen Weg durch die Menge der Schüler, die herumstehen und sich unterhalten. Mir ist egal, worüber sie reden, aber müssen sie das denn ausgerechnet hier tun und die Flure verstopfen? Es gibt hier auch Leute einfach nur wegkommen wollen!
Ich schiebe mich weiter Richtung Ausgang. Niemand hält mich auf, um mit mir zu plaudern. Warum auch? Ich bin nicht gerade eng mit meinen Kollegen befreundet.
Nach einiger Zeit bin ich endlich draußen! Ich eile nach Hause. Angekommen räume ich meine Schultasche in den Schrank und nehme mein Gepäck: zwei große Reisetaschen die bereits vor Tagen gepackt habe und verlasse mein Haus und warte auf der Straße. Ich bin total aufgeregt!
Ich werde die meine Sommerferien auf einem Ferienplaneten verbringen! Entspannung am Strand, Lichtjahre von der Schule entfernt, keine Pflichten, keine Schüler … und wenn alles gut läuft, finde ich vielleicht sogar einen Freund! Oder vielleicht sogar ein Date! Vielleicht sogar jemanden von der Erde … oder von einem anderen Ort, der nah genug ist, um sich regelmäßig zu treffen!
Ein LKW rast auf mich zu. Er bremst ab und hält direkt neben mir. Das Fenster wird heruntergefahren und der Fahrer fragt mich: „Hast du lange gewartet, Aster?“
„Hallo, Chris! Nein, du bist genau richtig! Ich habe gerade erst meine Taschen geholt. Wie geht es dir?“
Ich öffne die Tür und setze mich auf den Beifahrersitz.
„Und, wie war die Schule?“, fragt er.
„Nicht so gut. Meine Kollegen bleiben auf Abstand, vermutlich weil ich noch so jung bin“, antworte ich, „wenigstens nehmen mich meine Schüler ernst.“
Chris lacht, „ich wette, die sind nur neidisch, weil du deinen Abschluss so früh gemacht hast.“
„Wie läuft’s auf der Arbeit?“, frage ich, „immer noch so stressig, wie immer?“
„So wie immer, aber so ist das eben in diesem Job auf Terra. Vielleicht sollte ich mir auch mal so einen Sommerurlaub leisten.“
Wir kommen am Weltraumaufzug an. Chris hält in der Nähe des Haupteingangs und lässt mich aussteigen. Ich winke ihm zum Abschied und betrete das Gebäude. Es ist fast leer. Ich gehe zum Schalter und spreche mit einem Mitarbeiter, den ich noch nie zuvor gesehen habe.
„Sie sind zu früh!“, begrüßt er mich. „Die Daybreak nach Nael-IV soll morgen Abend eintreffen. Das Boarding beginnt erst übermorgen.“
„Nein, nein, ich fliege mit der Night Owl“, antworte ich und zeige ihnen meinen Dienstausweis, „und du reicht vollkommen aus.“
Er legt den Ausweis auf den Leser und überprüft meine Daten auf dem Bildschirm.
„Mal sehen … Sie … du bist also Aster. Ich habe viel von dir gehört. In deiner Akte ist vermerkt, dass du mit der Night Owl nach Pris-II reist. Danach fliegst du mit deinem Shuttle nach Nael-IV. Schlau eingefädelt, damit bist du zwei Tage vor dem großen Ferienansturm schon dort.“
„Ich hab auch lange meine freien Tage aufgespart“, ich lächele freundlich.
„Ich habe deine Lizenz zur Sicherheit überprüft: Sie ist noch gültig, und dein Shuttle … muss erst Ende des Jahres gewartet werden. Alles klar, der nächste Personal- und Frachtaufzug nach oben ist in zehn Minuten. Es sollte noch Platz für eine Person sein.“
Es gibt mir meinen Ausweis zurück und wünscht mir eine gute Reise.
Oben angekommen, stehen dort zwei Raumschiffe. Eines davon ist die Night Owl, das andere ist mir unbekannt. Ist das nicht die Orion, das neuste Schiff der Sternenflotte?! Es soll den neuesten intergalaktischen Hyperraumantrieb haben. Was macht Flaggschiff der Sternenflotte hier? Zwei Personen unterhalten sich an den Eingängen der Raumschiffe. Es ist ein kräftiger Mann, Niklas Desmond, der Captain der Night Owl, und ein kleinerer Mann in Militäruniform und grünem Anglerhut. Von den Abzeichen zu urteilen, ist er Captain.
„Guten Tag, Captain, Captain“, grüße ich die beiden.
Niklas und ich sind zwar eigentlich per du, aber in der Öffentlichkeit kriegen wir immer seltsame Blicke, wenn ich ihn mit nur Niklas anspreche.
„Hallo Aster, du musst nicht so förmlich sein, Garet ist ein guter Freund von mir. Teemo, das ist Aster Cayden. Aster, das ist Captain Garet Teemo von der Orion.“
„Ich bin erfreut Sie kennenzulernen“, antworte ich, „verzeihen Sie die Frage, aber was macht jemand von der Sternenflotte hier?“
„Sie haben beeindruckende Qualifikationen, Herr Cayden. Haben Sie jemals überlegt zu dienen?“
„Die Möglichkeiten, die die Sternenflotte bietet, sind zwar großartig, aber ich möchte mich lieber nicht mit den Anschuldigungen auseinandersetzen, ich nütze den Einfluss meiner Mutter, Admiral Cayden. Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob es der richtige Ort für mich ist. Ich möchte lieber meinen Interessen nachgehen.“
„Genau das meine ich. Es geht um die Assistenten-KI, die Sie entwickelt haben. Ich bin hier, um Ihnen mitzuteilen, dass sie unser Interesse geweckt hat.“
Mittens? Was ist denn so besonders an Mittens? Mittens ist nur etwas personalisierter als die existierenden Assistenten-KIs…
„Ich würde die Details gern mit Ihnen besprechen, aber ich verstehe es auch nicht. Unsere Forscher scheinen es aber für eine große Sache zu halten. Im Grunde genommen: Ich möchte, dass Sie sie nach Ihrem Urlaub treffen. Die Forscher würden Sie gern sofort treffen. Aber ich denke, Sie sollten erst einmal Ihren Urlaub genießen. Statt Captain Desmond hole ich Sie mit der Orion in Nael-IV ab.“
„Vielen Dank für Ihr Verständnis! Ich sehe kein Problem mit dieser Vereinbarung.“
„Es ist nichts Besonderes. Außerdem würde die Admiralin mich sicher ordentlich zusammen stauchen, wenn sie hören müsste, dass wir Sie gezwungen haben, Ihren wohlverdienten Urlaub aufzugeben.“
„Kennen Sie meine Mutter?“
„Natürlich, sie leitet die Wissenschaftsabteilung und ist somit meine Vorgesetzte. Wenn Sie möchten, können wir uns in zwei Monaten, wenn wir Sie wiedersehen, unter vier Augen unterhalten. Genießen Sie jetzt Ihren Urlaub. Auf Wiedersehen!“
„Auf Wiedersehen! Niklas, er war gut dich wiederzusehen!“
Captain Teemo dreht sich um und geht zu seinem Schiff.
„Ist Mittens so eine große Sache?“, frage ich Kapitän Desmond.
„Ich weiß es nicht“, antwortet er, „gehen wir an Bord.“
Wir betreten die Night Owl.
„Bringen Sie ihn bitte in seine Kabine“, sagt er zu einem untätigen Besatzungsmitglied. Er wendet sich wieder mir zu: „Spielen später ein paar Runden.“
„Bis später.“
Das Besatzungsmitglied nimmt eine meiner Taschen und geht voran. Ich folge ihm durch das große Schiff. Wie üblich, begegnen wir unterwegs kaum jemandem.
„Das ist Ihre Kabine“, sagt er.
„Vielen Dank!“
Ich gehe auf die Tür zu, und sie öffnet sich automatisch. Das Besatzungsmitglied betritt den Raum, stellt meine Tasche ab und geht wieder hinaus.
Ich gehe zum Computer, hole einen Speicherkristall aus meiner Tasche und lege ihn in das Lesegerät. Das Programm auf dem Kristall wird automatisch gestartet.
„Neue Hardware erkannt“, ertönt eine verzerrte Stimme, „Code wird optimiert …“
Einige Augenblicke später meldet sich Mittens mit seiner gewohnten Stimme: „Schelle Anpassung abgeschlossen.“
„Mittens, wie geht es dir?“
„Die Hardware ist zwar ganz anders als vorher, aber für meine üblichen Aufgaben mehr als ausreichend, Aster. Erweiterte Funktionen erfordern weitere Anpassungen.“
Mittens Avatar erscheint auf dem Bildschirm. Es ist ein Katzenwesen: ein Humanoider mit Katzenohren und -schwanz. In der Föderation sind die therianthropischen Rassen in der Minderheit.
Das ändert aber nichts daran, dass sie recht beliebt sind, insbesondere Katzenwesen und Hasenwesen.
Wie ich es gewählt habe, sieht Mittens’ Avatar aus wie ich als ich etwa 16 war. Er hat kurzes, dunkelsilbernes Haar und blaugraue Augen.
Obwohl ich keine Kleidungsvorlieben festgelegt habe, scheint er aufwendige, grüne Kleidung zu bevorzugen. Da er sich hier noch nicht vollständig an die Computerhardware angepasst hat, ist seine Kleidung schlichter als sonst.
„Gut, dann brauchst du dich nicht weiter damit zu beschäftigen. In wenigen Tagen sind wir wieder mit der Speedy Kitten unterwegs. Unsere Pläne für die Rückreise haben sich übrigens geändert. Die Orion holt uns in Nael-IV ab.“
„Die Orion, also holt uns die Sternenflotte ab?“
„Ja, anscheinend wollen sie mit über dich sprechen, Mittens. Ich weiß nicht, warum sie so interessiert sind, aber sie wollten mit mir reden. Erinnere mich daran, vor Ende unseres Urlaubs eine Sicherungskopie deines Programms zu erstellen.“
„Mache ich“, da ich nur ein paar Tage bleibe, packe ich nur zwei Garnituren Kleidung aus.
„Achtung, die Night Owl dockt gleich ab und verlässt die Umlaufbahn“, ertönt die Durchsage, „bitte räumen Sie den Andockbereich.“
Wenige Augenblicke später lassen wir Terra, offiziell Sol-III genannt, hinter uns.
Später betreten wir einen Lichttunnel – wir sind im Hyperraum.
„Aster, du hast einen Anruf von Captain Desmond“, meldet Mittens.
„Verbinde ihn.“
„Verstanden.“
„Ich hoffe, es ist alles in Ordnung, Niklas?“
„Es läuft alles gut. Da wir im Hyperraum größtenteils nichts zu tun ist, hättest du Lust auf ein oder zwei Runden zu spielen?“
„Klar, obwohl mein letztes Spiel schon fast ein Jahr her ist.“
„Keine Sorge. Wir treffen uns in einer Stunde in meinem Bereitschaftsraum.“
„Bis später.“
Der Captain legt auf. Ich dusche und ziehe mich um.
Ich habe meine alten Kleider in die Waschmaschine gesteckt. Sie sollten sauber sein, wenn ich zurückkomme. Ich verlasse mein Zimmer und gehe zum Bereitschaftsraum des Kapitäns.
Im Raum sehe ich die vertrauten Gesichter unserer kleinen Spielgruppe: Niklas, Oswald und Raymond.
„Schön, euch wiederzusehen und mit euch zu spielen“, begrüße ich die anderen, „außerhalb dieses Schiffs scheint sich niemand für dieses Spiel zu interessieren.“
„Nun ja, es ist ein altes asiatisches Spiel“, antwortet Oswald, „ich habe gehört, dass Leute in deinem Alter sich eher für Lebenssimulationsspiele im Virtual Dive interessieren.“
„Ach ja? Ich spiele zwar ab und zu, aber ich kann mich damit nicht richtig anfreunden, es fühlt sich zu unecht an.“
„Wenn dir danach ist, könntest du an der Schule einen Club für Riichi gründen“, sagt Niklas.
„Ich werde mir das mal überlegen, aber jetzt spiele ich gerne mit euch, solange ich hier bin.“
„Vielleicht fragt dich Captain Teemo auf deiner Rückreise zum Spielen“, sagt Niklas, „ich habe ihm erzählt, dass du ab und zu mit uns spielst. Er ist auch ein Spieler.“
„Das freut mich.“
„Los geht’s!“, verkündet Raymond.
Wir ziehen uns jeweils ein Ziegel und setzen uns entsprechend.
Ich mustere den Tisch.
„Der ist neu. Ist das ein automatischer Tisch?“
„Ja, es gibt nur noch eine Firma auf Terra, die die herstellt. Ich glaube, das Spiel wird wieder beliebter, deshalb habe ich mir einen besorgt, bevor die Preise steigen. Ich habe gehört, dass einige Außerirdische daran interessiert sind, das Spiel zu lernen.“
Niklas, der mir gegenüber sitzt, drückt den roten Knopf. Die Platte in der Mitte hebt sich, und wir schieben die Plättchen vom Tisch in die Öffnung darunter.
Niklas drückt erneut den roten Knopf. Die Platte senkt sich wieder. Und vier Wände aus Spielsteinen erscheinen. Oswald setzt sich links von mir. Er drückt den schwarzen Knopf in der Mitte, der ihm am nächsten ist. Die beiden sechsseitigen Würfel in der Mitte werden gewürfelt.
Ihre Augenzahl ergibt fünf.
Oswald zieht vier Spielsteine von der Wand zu seiner Seite. Ich ziehe vier Spielsteine rechts von den Spielsteinen, die Oswald gezogen hat. Raymond zieht, schließlich zieht Niklas. Wir ziehen so lange, bis jeder von uns zwölf Spielsteine hat. Oswald zieht zwei weitere Spielsteine. Alle anderen ziehen je einen Spielstein. Wir sortieren unsere Karten. Oswald legt einen Spielstein ab.
„Ron“, sage ich, „Segen der Menschheit. 8000 Punkte.“
Ich zeige meine Spielsteine.
„Wow! Was für ein Glück!“, ruft Oswald.
„Es sind doch nur 8.000 Punkte. Ein guter Anfang.“
„Ein guter Anfang, sagt er …“ Oswald seufzt.
Wir spielen noch einige Stunden weiter.
„Du hast definitiv nicht nachgelassen“, sagt Raymond, „du hast heute wieder so viele Spiele gewonnen!“
„Das ist einfach Glück“, antworte ich, „ich hoffe nur, dass mir dieses Glück im Spiel nicht zum Verhängnis wird.“
„Danke für die Spiele“, sagt Niklas, „wir haben alle unterschiedliche Schichten. Wenn nichts dazwischenkommt, können wir übermorgen wieder spielen. Ich würde die Schichten zwar gerne tauschen, damit wir öfter spielen können, aber das wäre unverantwortlich.“
„Verstehe“, antworte ich, „ich freue mich schon darauf.“
„Da das geklärt ist, lasst uns essen gehen.“
Wir gehen zur Cafeteria.
Ein paar Tage später erreichen wir Pris-II. Es ist früh am Morgen. Ich verstaue den Kristall mit Mittens Programm und trage meine Taschen zur Shuttledeck.
„Guten Morgen, Aster“, begrüßt mich eine vertraute Stimme.
„Guten Morgen, Isaac“, antworte ich, „wie geht es dir?“
„Mir geht es gut“, antwortet er, „danke.“
Es ist Isaac Igglesden. Er ist ein hochbegabter Ingenieur, etwa ein Jahr älter als ich. Ich hatte diesmal keine Gelegenheit, mit ihm zu spielen.
„Wie läuft die Arbeit? Du scheinst ziemlich beschäftigt zu sein.“
„Ja, willkommen zu den Technischen Problemen: jede Menge Notwartungen wegen eines Serienfehlers an den Shuttles; deines ist auch betroffen. Die Crew arbeitet mit Hochdruck an deren Behebung. Ich habe die Systeme deines Shuttles bereits überprüft“, fährt er fort, „einige Komponenten müssen noch justiert werden, es sollte aber für deine Reise kein Problem sein. Mach dir also keine Sorgen, falls einige Meldesysteme auf Überbrückung gestellt sind. Ich kümmere mich darum, nachdem du zurückkehrst.“
„Verstehe, danke für die Information“, antworte ich.
„Gern geschehen!“
Ich steige in mein Shuttle ein. Es ist ein langes Shuttle. Ein weiterer Unterschied zu den üblichen Shuttles ist der Kristallleser in der Hauptkonsole. Als ich noch für Captain Desmond in der Ferien gearbeitet hatte, hat er dieses Shuttle für mich anfertigen lassen. Ich lege Mittens Kristall in den Leser und verriegele ihn. Ich starte die Systeme.
„Willkommen zurück, Mittens.“
„Es ist noch recht früh“, antwortet Mittens, „hast du die Systeme schon überprüft?“
„Isaac hat sie bereits für mich überprüft. Er meint, einige Komponenten müssen noch justiert werden, es sollte aber für die Reise kein Problem sein.“
„Aha, das erklärt, warum manche Warnsysteme deaktiviert sind.“
„Wir sind in Pris-II angekommen“, höre ich Captain Desmond verkünden.
Ich starte das Shuttle.
„Night Owl, hier spricht Speeding Kitten. Ich bitte um Starterlaubnis“, funke ich.
„Erlaubnis erteilt. Gute Reise, Aster.“
„Vielen Dank, Captain Desmond. Dann bis nächstes Jahr.“
Langsam manövriere ich das Shuttle nach draußen. Draußen angekommen, beschleunige ich und vergrößere den Abstand zwischen Shuttle und Frachtschiff. Ich steuere das Shuttle in Richtung Nael-IV und aktiviere den Hyperraumantrieb.
Diese Szene wird aus der Perspektive von Captain Garet Desmond erzählt.
„Captain Desmond“, spricht mich einer der Funker an, „es gibt eine Notfallmeldung von Isaac.“
„Isaac, der Ingenieur? Das ist nicht gut, verbinden Sie ihn.“
„Sir, die Speeding Kitten hat soeben den Hyperraumantrieb aktiviert!“
„Ja, genau wie geplant“, antworte ich, „was ist denn das Problem?“
„Sir, ich dachte, er würde nur zum Raumdock auf Pris-II fliegen! Das Shuttle ist nur für Kurzstreckenflüge funktionsfähig. Hyperraumantrieb und Subraumkommunikation sind gestört.“
Das ist schlecht. Wirklich, wirklich schlecht!
„Stellen Sie eine Verbindung zur Speeding Kitten her!“, rufe ich.
„Sir, die Speeding Kitten ist bereits von unseren Sensoren verschwunden. Keine Anzeichen einer Explosion oder Trümmer.“
„Also wurde er irgendwohin geschleudert …“, ich atme erleichtert auf.
Das ist ein Lichtblick.
„Isaac, wie stand es um die anderen Systeme?“
„Lebenserhaltung und Sublichtantrieb funktionieren einwandfrei, Sir.“
„Das sollte ihm etwas Zeit verschaffen. Es besteht also noch Hoffnung. Bei seinem Glück landet er bestimmt in der Nähe eines bewohnbaren Planeten. Kontaktieren Sie die Sternenflotte und bitten Sie sie, eine Suchflotte zu schicken. Ich hoffe, sie finden ihn …“
Ich hoffe es wirklich sehr.